Im ersten Jahr seines Bestehens hat sich das Projekt „Guardians of the Coast“ zu einem der größten
Bürgerfoschungs-Projekte Italiens entwickelt. Über 50.000 nützliche Berichte über den aktuellen Zustand der
italienischen Küste verfassten Lehrer und Schüler von 156 Sekundarschulen aus ganz Italien. Unterstützt
wird das Projekt von der Costa Crociere Foundation. Die Initiative soll junge Menschen für die Schönheit und
Verletzlichkeit der italienischen Küsten sensibilisieren. Diese sind von Umweltverschmutzung, insbesondere
von Plastikabfällen, die rund 68% der erfassten Strandmüllmengen ausmachen, bedroht.

Hamburg – 1. November 2018. – Es liegen Ergebnisse aus dem ersten Jahr der Tätigkeit der „Guardians of
the Coast“ vor, einem der größten Bürgerforschungs-Projekte Italiens. Die Stiftung Costa Crociere
Foundation fördert die Initiative an der im Schuljahr 2017/2018 über 600 Lehrer und 5.700 Schüler von
156 Sekundarschulen aktiv beteiligt waren.

Jede Schule „adoptierte“ einen Teil der italienischen Küste mit einer Gesamtlänge von 2.610 km, was einem
Drittel der natürlichen Küstenlinie des Landes entspricht.

Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein der Jugendlichen für den Schutz des Meeres und der italienischen
Küste zu schärfen, gleichzeitig will man eine „Umwelt-Momentaufnahme“ der Küste des Landes erstellen und
längerfristig Daten erfassen. Die Bestandaufnahme der Küste durch die „Wächter“ zeigt vor allem die
Meeresverschmutzung. Der größte Teil des gesammelten Abfalls entfällt mit 68,1% auf Kunststoff, gefolgt
von Papier (15,1 %), Fischereigeräten (6,5 %), Glas und Keramik (6,2 %), Metall und Aluminium (4,1 %).
Die am häufigsten genannten Objekte sind Kunststoffe wie Flaschen und Behälter für Flüssigkeiten, Beutel,
Kunststoff- oder Styroporbehälter sowie Lebensmittelbehälter, außerdem Zigarettenkippen und Filter.

Die Costa Crociere Foundation hat ein Abkommen mit der Genueser „School of Robotics Association“ und
dem italienischen Bildungsministerium unterzeichnet, welches an dem Projekt „Guardians of the Coast“
beteiligt ist. Das Abkommen unterstützt den italienischen Nationalplan für digitale Bildung.

Die teilnehmenden Schulen übernahmen freiwillig und kostenfrei die Verantwortung für einen Teil der
italienischen Küste um ihre Untersuchungen durchzuführen. Lehrer und Schüler hatten Zugang zu einer
speziellen Online-Plattform mit Lerninhalten und Handouts, die mit Hilfe von wissenschaftlichen Partnern
der „School of Robotics Association“ und dem ligurischen Fischerei- und Umweltobservatorium erstellt
wurden.

Bei den Bildungsaktivitäten im Klassenzimmer gab es drei Schwerpunkte:
– Meeresumwelt und Biodiversität im Mittelmeerraum;
– Klimawandel und gebietsfremde Arten;
– Umweltverschmutzung und Meeresabfälle.

Die schulischen Aktivitäten im Klassenzimmer wechselten sich mit der Feldarbeit zwischen Januar und Mai
2018 ab, bei der die Schüler ihren Küstenabschnitt überwachten und über die Merkmale der Küstenumwelt,
Umweltqualitätsindikatoren und sozioökonomische Aspekte Buch führten. Das Ergebnis ist eine Datenbank
mit über 50.000 nützlichen Berichten, deren Daten systematisch von den Schülern über eine spezielle App
gesammelt und von Experten ausgewertet wurden.

Die Berichte zeigen die Auswirkungen und den Eingriff des Menschen in die Meere in vielerlei Hinsicht:
– Verschmutzung verschiedener Art,
– Überbauung der Küsten,
– Verschlechterung des Meeresbodens und der Strände,
– Erschöpfung der Fischbestände.

Eine der wichtigsten und offensichtlichsten Formen der Verschmutzung ist das Abfallaufkommen.

„Ich glaube, dass das Projekt ‚Guardians of the Coast‘ einen wichtigen Beitrag zur Überwachung des
Gesundheitszustandes unserer Küsten im Laufe der Zeit leisten wird, denn es kann auf ein großes und weit
verzweigtes Netzwerk von Beobachtern im ganzen Land zurückgreifen: über 5.700 Schüler und 600 Lehrer.
Neben seinem wissenschaftlichen Wert besteht das andere große Ziel des Projekts darin, Studenten und
Bürger für die zerbrechliche Schönheit des Naturerbes an italienischen Küsten und die Folgen des Anstiegs
der Abfallmengen zu sensibilisieren“, so Davide Triacca, Direktor der Costa Crociere Foundation.

Das Projekt „Guardians of the Coast“ wird für das Schuljahr 2018/2019 wieder an Sekundarschulen
angeboten, so dass die Länge der unter Beobachtung stehenden Küstenlinie weiter ausgebaut und eine
Datenhistorie erstellt werden kann. Das zweite Programm konzentriert sich insbesondere auf die
Meeresverschmutzung durch Kunststoffe in Zusammenarbeit mit einem neuen wissenschaftlichen Partner,
dem Labor für Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen des Marino Santa Teresa Marine Environment
Research Center der ENEA (Nationale Agentur für neue Technologien, Energie und nachhaltige
Wirtschaftsentwicklung).Weitere Informationen finden Sie unter www.guardianidellacosta.it

Über Costa Crociere:
Costa Crociere ist eine italienische Kreuzfahrtgesellschaft mit Hauptsitz in Genua. Sie ist Teil der Carnival Corporation &
plc, des weltweit größten Freizeit- und Reisekonzerns. Zur Costa Flotte gehören heute 14 Schiffe, die unter italienischer
Flagge auf über 140 verschiedenen Routen in 260 Destinationen fahren. 19.000 Mitarbeiter arbeiten jeden Tag mit
großer Leidenschaft, um ihren Gästen unter dem Motto „Italy’s Finest“ eine einmalige Mischung aus italienischer
Lebensart, Gastfreundschaft und Küche zu bieten. 2018 feiert das Unternehmen 70-jähriges Jubiläum. Mit der Costa
Smeralda wird im Oktober 2019 das erste von zwei neuen, besonders umweltfreundlichen Kreuzfahrtschiffen in Dienst
gestellt, die zu 100 Prozent mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden können.

Pressekontakt Costa Kreuzfahrten:
Costa Kreuzfahrten Niederlassung der Costa Crociere S.p.A.
Hanja Maria Richter
Am Sandtorkai 39 * 20457 Hamburg * Telefon: +49 (0)40 30239502 * E-Mail: hanjamaria.richter@de.costa.it

%d Bloggern gefällt das: