Campus Hamburg, 26.11.2019 – Welche Kreuzfahrt-Welt ist die richtige für mich? Fühle ich mich auf einem eher international oder eher deutsch geprägten Schiff wohler? Das sind zwei Fragen, die Studierende bewegen, wenn sie nach dem Studium eine Karriere in der Kreuzfahrt planen.

Antworten darauf gab es beim diesjährigen EBC Cruise Talk on Board, der am 20. November stattfand und Studierenden erneut die Möglichkeit gab, entscheidende Kontakte zu knüpfen, um ihre Karriere in der Kreuzfahrt zu starten. Ob während des Welcome Drinks, beim Mittagessen oder auf dem Schiffsrundgang.

Wir haben uns sehr gefreut, dieses Mal Gast auf der ASTOR zu sein, einem echten Klassiker der Kreuzfahrtgeschichte, die zu TransOcean Kreuzfahrten gehört und auf der maximal 578 Gäste Platz finden. Eine perfekte Umgebung für die rund 100 Gäste, die sofort beim Eintreffen die elegante, maritime Atmosphäre des Schiffes spüren konnten.

Auch dieser Cruise Talk blieb der Tradition treu, dass der Gastgeber Mitbewerber zum Talken auf sein Schiff einlädt, um den Gästen eine vielseitige und spannende Diskussionsplattform zu bieten.

In diesem Jahr erklärten sich Sarah Hartmann (Teamleitung Kreuzfahrten & Mice Windrose Finest Travel GmbH, ehemalige Studentin an der ISM International School of Management in Hamburg), Rupert Ramsl (Hotel Operations Superintendent Columbia Cruise Services GmbH & Co. KG), Dr. Jörg Rudolph (General Manager Costa Kreuzfahrten Niederlassung der Costa Crociere S.p.A), Christian Verhounig (Chairman & CEO CMV Holdings London Limited) und Patricia Witzigmann (Creative Director Myseavent GmbH) bereit, den Fragen unseres Moderators Oliver Schmidt (Chefredakteur „Schiffsreisen“ und KOEHLERS Guide Kreuzfahrt) Rede und Antwort zu stehen. Alle mit langer und recht unterschiedlicher Erfahrung in der Branche. Zwei von ihnen kehrten an diesem Tag an den Ort zurück, an dem ihre Karrieren starteten. Christian Verhounig, unser Gastgeber, der als Bartender auf der ASTOR anheuerte und Rupert Ramsl, der hier seinen Einstieg in die Kreuzfahrtwelt als Rezeptionist fand.

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig: Die Kreuzfahrt ist eine DER Wachstumsbranchen, in der Fachkräfte dringend benötigt werden und viele ganz unterschiedliche Talente ihren Platz finden. Jeder, der seine Fachkenntnisse engagiert und mit viel Begeisterung einbringt und offen ist für einen multikulturellen Arbeitsplatz, kann Karriere machen. Am besten zuerst auf dem Wasser, um mit den vielen, prägenden Erfahrungen später dann bei Interesse in eine Position an Land zu wechseln. Zwei wichtige Voraussetzungen dabei: möglichst gute englische Sprachkenntnisse und die Leidenschaft, den Gästen an Bord ein unvergessliches Urlaubserlebnis zu bieten, egal in welcher Position.

Wer sich unsicher ist, ob die Kreuzfahrt die richtige Wahl ist, kann sich für ein Praktikum auf ganz unterschiedlichen Schiffen bewerben und dann für die Zeit nach dem Studium hoffentlich sein Traum-Schiff finden.

Jede von den Talk-Gästen vertretene Kreuzfahrtflotte hat ihren Gästeschwerpunkt, und es ist wichtig, sich vor der Bewerbung zu überlegen, welches Klientel auf dem Schiff sein wird und wer dort arbeitet, damit man ein Gespür dafür entwickelt, ob man sich dort wohlfühlt.

Alle kreuzfahrtbegeisterten Referenten stellten unisono klar: Wer dann nach ein paar Jahren in dieser Branche in eine andere wechseln möchte, bringt so viel fundiertes Know-how und multikulturelle Erfahrungen ein, dass sich weitere spannende Karrierewege eröffnen. Die Kreuzfahrt ist einfach eine erstklassige Referenz. Am Schluss der Talk-Runde gab es aus diesem Grund die klare Ermutigung an die Studierenden der beiden Hochschulen:

Bewerbt Euch! Wagt den Einstieg in eine der vielfältigsten Branchen die es gibt!
Kommt an Bord! Die kleine, schwimmende Stadt braucht alle Berufsbilder, die es auch an Land gibt – vom Tischler bis zum IT-Spezialisten. Wer später auf die Landseite wechseln und Familie gründen möchte, für den ist der erfolgreiche Bordeinsatz der Nachweis für hohe Belastbarkeit, bestes Sozialverhalten auf engem Raum und multiple Einsetzbarkeit. Diese Arbeitskräfte sind in den Reedereien und in der Hotellerie auf der Landseite sehr gefragt.

Da die EBC Hochschule in absehbarer Zeit ihren Lehrbetrieb einstellt, wird der Studienschwerpunkt Kreuzfahrt auf den Campus Hamburg unserer Schwesterhochschule, der ISM International School of Management, übertragen. Aus diesem Grund waren zum ersten Mal Studierende und Mitarbeiter*innen der ISM mit an Bord.

Unser herzlicher Dank geht an unseren Gastgeber TransOcean Kreuzfahrten, unsere Kooperationspartner Hamburg Cruise Net e.V. und den Young Travel Industry Club e. V. sowie an respect.agentur für live-kommunikation für die Möglichkeit, ihr Teilnehmer-Management-Tool eventmember nutzen zu dürfen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten Cruise Talk on Board im Jahr 2020 unter der Leitung der ISM.